
Berlin, 2. März 2026: Die Rechtsanwältinnen Annette Scamoni und Daniela Lenz, beide langjährig als Inhouse Counsel bei Pfizer tätig, haben mit ANDA Legal Services & Strategies eine neue Boutique‑Einheit gegründet. Die Einheit richtet sich an Unternehmen aus Healthcare, Life Science und der Digitalwirtschaft und positioniert sich im wachsenden Segment der unternehmensnahen Rechtsberatung jenseits klassischer Kanzleistrukturen.
Marktentwicklung: steigender Bedarf an Inhouse‑ähnlicher externer Rechtsberatung
Der Rechtsmarkt befindet sich im Wandel. Unternehmen – insbesondere KMU, Start-ups und Scale‑ups – benötigen zunehmend flexible Rechtsmodelle, die zwischen projektbezogener Fachanwaltsberatung und einer vollständig aufgebauten internen Rechtsabteilung angesiedelt sind. Gründe sind unter anderem:
- zunehmende Regulatorik in Healthcare, Life Science und digitalen Märkten,
- Wachstumsschübe in technologiegetriebenen Geschäftsmodellen,
- Kapazitätsengpässe in bestehenden Rechtsabteilungen,
- ein spürbarer Bedarf an generalistischer Koordination mehrerer Rechtsgebiete.
Vor diesem Hintergrund entstehen neue Beratungsmodelle, die juristische Expertise stärker in unternehmerische Abläufe integrieren.
Positionierung: Inhouse‑Denken, externe Struktur
ANDA versteht sich als Anbieter von externer Rechtsabteilung, projektbezogener rechtlicher Begleitung oder Interim-Support. Das Modell verbindet die Breite der typischen Inhouse‑Themen mit der Flexibilität externer Beratung. „Wir kennen die Anforderungen an Rechts‑ und Compliance‑Funktionen aus der operativen Arbeit in Unternehmen“, erläutern die Gründerinnen. „Viele Organisationen benötigen juristische Unterstützung, die unmittelbar an bestehende Prozesse anschließt und sich an den jeweiligen Bedarf anpassen lässt.“
Branchenfokus als klares Differenzierungsmerkmal
Die Gründerinnen von ANDA verfügen über langjährige Erfahrung in der Healthcare‑, Life Science- und Digitalwirtschaft – ein Hintergrund, der das Profil der Kanzlei maßgeblich prägt. In diesen Branchen treffen hohe Innovationsdynamik und komplexe regulatorische Anforderungen aufeinander. Das wirkt sich unmittelbar auf die Anforderungen an die Rechtsberatung aus und erfordert ein tiefes Verständnis für branchenspezifische Prozesse, Risiken und Entscheidungswege. Mit ihrer gewachsenen Expertise aus genau diesen Umfeldern bieten die Gründerinnen Unternehmen eine Beratung, die fachliche Expertise mit echter Praxiserfahrung verbindet.
Einordnung im Markt
Die Gründung reiht sich ein in die Entwicklung kleinerer, spezialisierter Beratungsmodelle, die klassische Großkanzlei‑Strukturen ergänzen. Der Ansatz zielt darauf ab, Unternehmen eine kontinuierliche, wirtschaftlich planbare und in interne Abläufe integrierbare Rechtsunterstützung bereitzustellen. „Wir möchten eine Lösung anbieten, die operative Anforderungen, regulatorische Vorgaben und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zusammenführt. Beratung muss heute mehr sein als die bloße Auslegung von Gesetzen. Unternehmen benötigen Partner, die regulatorische Komplexität beherrschen, technologische Entwicklungen verstehen und pragmatische Lösungen bieten, die im Tagesgeschäft und strategisch funktionieren.“, so die Gründerinnen.
